Selbstverständnis

Die Friedrich-List-Stiftung dient satzungsgemäß dem als gemeinnützig anerkannten Zweck, "die Pflege von Wirtschaft und Recht in Forschung und Lehre an der Universität Tübingen zu unterstützen". Sie wurde 1935 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet, d.h. als Zweckvermögen mit eigener Rechtspersönlichkeit. Dieses Vermögen - in den Jahren seit der Inflation nach dem 1. Weltkrieg zusammengekommen - ging in der Währungsreform nach dem 2. Weltkrieg verloren. Die Neugründung erfolgte 1955 auf der Grundlage bescheidener Mittel, die zudem größtenteils Sondervermögen einzelner Lehrstühle waren. 1970 wurden die Mittel im gemeinsamen Interesse zusammengelegt. Dank zahlreicher Spenden, vor allem von "Ehemaligen" des Fachbereichs, konnte der Stiftungsbestand wieder aufgestockt werden. Über die Verwendung der Mittel entscheidet nach der 1979 neu gefassten Satzung im Rahmen der laufenden Geschäftsführung der Vorstand, darüber hinaus der Aufsichtsrat. Mitglieder des Aufsichtsrats sind die Professoren des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. Dem Aufsichtsrat gehören außerdem an der Kanzler der Universität und der Dekan der Juristischen Fakultät. Der Vorstand wird vom Aufsichtsrat gewählt.

 

In Erfüllung ihres Zwecks leistet die Friedrich-List-Stiftung regelmäßig Beiträge an das Wirtschaftswissenschaftliche Seminar, insbesondere zur Literaturbeschaffung, und an die einzelnen Lehrabteilungen, z.B. im Zusammenhang mit Gastvorträgen, Exkursionen, auswärtigen Blockseminaren u.ä. Daneben hilft sie dem Fachbereich in zahlreichen Einzelfällen, für die der Universitätshaushalt keine Vorsorge trifft: Zuschüsse zum Druck von Veröffentlichungen im Fachbereichsinteresse oder zu Übersetzungshonoraren, zur Pflege von Auslandsbeziehungen und zur Ausrichtung von Veranstaltungen wie Ehrenpromotionen, Symposien, Antritts- und Abschiedsvorlesungen etc.

Seit 1979 lädt die Stiftung in Verbindung mit dem Fachbereich regelmäßig im Rahmen des List-Festes zu einem wissenschaftlichen Programm ein. Abends treffen sich Ehemalige, Absolventen und Studierende zu einem geselligem Beisammensein im Kloster Bebenhausen.  Vor allem können hier alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue angeknüpft werden. Für viele "Ehemalige" geben diese Veranstaltungen den Impuls, die Friedrich-List-Stiftung mit Spenden zu bedenken, was dann wieder dem Fachbereich in Forschung und Lehre zugute kommt.

 

Mit diesen Veranstaltungen wird ein Austausch zwischen Theorie und Praxis angestrebt. Absolventen des Fachbereichs mit verantwortungsvoller Tätigkeit in Wirtschaft und Politik halten Vorträge zu allgemein interessierenden Themen aus ihren Berufsfeldern, die stets zu lebhaften wissenschaftlichen Diskussionen anregen. Außerdem sollen durch persönliche Gespräche Kontakte zwischen "Ehemaligen" und Studierenden gefördert und die Verbindung der "Ehemaligen" zum Fachbereich und zur Alma mater Tubingensis vertieft werden.



Die Friedrich-List-Stiftung hat ihren Sitz in der Nauklerstraße 47, 72074 Tübingen. Mitglieder des Vorstands sind derzeit Prof. Christian Koziol (Vorsitzender) und Prof. Werner Neus.

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Bankverbindungen der Friedrich List-Stiftung:

Kreissparkasse Tübingen:
Konto-Nummer: 231 020, Bankleitzahl: 641 500 20,
SWIFT-BIC: SOLADES1TUB, IBAN: DE26 6415 0020 0000 2310 20
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BIC: GENODES1STW, IBAN: DE50 6406 1854 0017 8370 06

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