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04.09.2017 11:34

Konstruktiver Austausch internationaler Forscher/innen

EHES 2017 am 1./2. Sept. am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, brachte aktuelle Forschungen von rund 200 Wissenschaftler/innen aus 40 Ländern

Die Präsentationen von Forschungsprojekten zeigte, dass sich die Wirtschaftshistoriker/innen in Europa und darüber hinaus mit einem enormen Spektrum an Themen befassen. Daten, Texte, Informationen mehrerer Jahrhunderte werden ausgewertet. Diese liefern hochinteressante Erkenntnisse, beispielsweise über die lokale oder globale wirtschaftliche Entwicklung, Wohlstand, Armut und Ungleichheit, Gesundheit und Sterblichkeit, Migration und Auswirkungen politischer Entscheidungen, Gesellschaft und Märkte.

 

Die, jährlich in einer anderen europäischen Stadt stattfindende, Konferenz der European Historical Economics Society (EHES) trägt damit zu einem erheblichen Maße zu einem Verständnis globaler wirtschaftlicher Entwicklungen bei. Die Analyse von Zehntausenden oder Hunderttausenden Datensätzen liefern teils unerwartete Erkenntnisse. Andere Forschungsprojekte weisen auf Parallelen zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen hin.

 

Professor Jörg Baten, Universität Tübingen, referierte über seine wissenschaftlichen Arbeit, beispielsweise  "The Evolution of Human Capital in Africa, 1730 - 1970: A Colonial Legacy" und über "Long Run Determinants of European Violence, A.D. 500 - 1900".

 

Text und Bild: Ramona Gresch